Wanderung der Badminton-Abteilung

Nicht nur Badminton können wir spielen, sondern wenn nötig ist auch eine Wanderung drin. Als wir letzte Woche in Iptingen um 10.00 Uhr bei d’r Irene und am Robertle losmarschierten, haben wir die Badmintonschläger daheim gelassen.

Über blühende Wiesen, die noch voller Tau von der Nacht waren, und an leise plätschernden Bächlein ging’s schwatzend und lachend Richtung Nußdorf und durchs Auricher Tal. Weitab vom üblichen Straßenlärm konnte man wieder einmal so richtig die Natur genießen, und richtig durchatmen ohne das Gefühl zu haben lndustrieabgase zu inhalieren So mancher Witz und mancher Spaß kam in solch gelöster Atmosphäre an und ließ die vorgenommene Strecke kurzweilig erscheinen. Trotzdem waren, wie immer, einige durchtrainierte Sportler darunter, denen die ungewohnte Bewegung Mühe bereitete. Kurz vor dem Zusammenbruch der Konditionswunder erreichten wir den Ort aller Wünsche so daß auf den Einsatz von Notarztwagen und Beinmassage verzichtet werden konnte.

Der Verpflegungswagen stand bereit um die geheimsten Gelüste einer solch gestreßten Teilnehmerschar zu befriedigen. Der gewissenhafte Robert hatte sogar den Grill nicht vergessen. Die heißen Würste, das Fleisch war dank bester Organisation von lrene schnell bereit und mit Heißhunger
verschlungen. Beim Bier haperte es etwas. Aber was soll’s, es mußten ja nicht alle betrunken sein.

Gesättigt und voller Drang wurde verschiedenen Damen die Orchideen, die natürlich nicht im Blickfeld des neugierigen Fußvolks lagen, gezeigt. (Dieser Satz ist nur für Insieder).

Des einen Freud, des andern Leid. Während der Forscher Abwesenheit zog Sibylle ihre Süssigkeiten aus der Tasche, die rundum dankbar angenommen wurden. Bei aufkommender Bewölkung traten wir am späten Nachmittag den Rückweg an um der Aufforderung zu Kaffee und Kuchen Folge zu leisten.

Wie heißt es so schön? „Wenn das Herz voll ist, läuft der Mund über.“ Wenn ich zurückdenke, muß ich immer wieder bemerken, was auch. der Showmaster H. Rosenthal bei guten Kandidaten immer zum Ausdruck bringt. Es war spitze. Ich spreche sicher im Namen aller, wenn ich den Kaffee und vor allen Dingen den ausgezeichnete Kuchen und Torten hervorhebe, die in geschmackvoller Aufmachung bereitstanden und zum Verzehr einluden.

Mit der nötigen Achtung vor diesen schmackhaften Backwaren und unter Berücksichtigung des Kalorienhaushalts machten wir alles nieder und ließen den Abend mit einer ausreichenden Menge Hopfensaft ausklingen.

Ich glaube es war ein gelungener Tag welcher hoffentlich viele Geschwister haben wird.

Autor: Reinhold Rosel